Kilometerleistung der OG Manderscheid |
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Durchs Höllental ins Himmelreich und dann ins Paradies…
fuhren die Teilnehmer der diesjährigen Vereinsreise des
Eifelvereins der OG Manderscheid.
Sonntagmorgen steigt man frohgelaunt zu Ulla Zens in den Bus und über Landstraße und Autobahn geht es gen Süden. Wir legen einen Stopp an der Autobahnkirche in Baden-Baden mit ihrem interessanten Baustil und den vielen, sie umgebenden Skulpturen ein und haben anschließend einen 2stündigen Aufenthalt in Freiburg. Man bekommt einen kurzen Eindruck von dieser Stadt mit ihren „Gässle“ und „Bächle“ die mitten durch die Stadt laufen. 1091 wurde Freiburg gegründet und 1146 predigte Bernhard von Clairvaux in der Freiburger Kirche, heute steht an dieser Stelle das Münster. 12 Museen hat Freiburg zu bieten, darunter auch ein „Zunfthaus der Narren“ – und das liegt in unmittelbarer Nähe vom Rathaus. Ob da den Politikern nicht ab und zu die Ohren klingeln? Später am Nachmittag kommen wir in Todtmoos an, beziehen die Zimmer, essen zu Abend und lassen den Tag langsam ausklingen.
Der Montag beschert uns einen Reiseleiter, dessen Anblick uns zunächst überrascht! Hans-Dieter Folles, so heißt er, ist klein und schmal, trägt sein graues Haar „offen“ und hat einen langen Bart! Aber dann stellt sich heraus, die Haartracht gehört (fast) zu seiner Berufskleidung als historischer Glasträger, und als solcher ist er auch immer mal wieder in verschiedenen Fernsehprogrammen zu sehen. Außerdem ist er Mitglied im Verein der Bartträger, wo man glatt rasiert nun mal keine Chance hat. Hier herrschen strenge Regeln – die Haar- und Bartlänge werden bei den Zusammenkünften sorgfältig, im Beisein einer „Messdienerin“, vermessen und in ein Kontrollbuch eingetragen. Gewünschte Kürzungen der Haarpracht von mehr als 5 cm bedürfen der Genehmigung des Vorstandes!! Wir jedoch haben mit HDF einen Glücksgriff gemacht, denn er verfügt über ein umfangreiches Wissen das er während seiner Begleitung gekonnt an uns weiter gibt. Unsere Heimat ist ihm übrigens nicht fremd denn er stammt aus dem Saarland. (Nach „Lothar“ entstand ein Weg mit „Sturmblüten“.)
Die erste Tour führt uns durch das Münstertal nach Staufen im Breisgau. Ein kurzer Rundgang bringt uns durch die Altstadt und dann geht es weiter nach Badenweiler. Hier bleiben wir ein wenig länger. Sehr sehenswert die Cassiopeia-Therme, die Römische Badruine mit ihrem gläsernen Schutzdach und die Burgruine Burg Baden, von der aus man eine herrliche Weitsicht ins Tal hat. Die letzte Station des Tages ist Bad Säckingen mit seiner 400 Jahre alten, überdachten Holzbrücke und dem St. Fridolinsmünster mit seinen wunderschönen Wand- und Deckenfresken.
Am Dienstag gibt es als Zugabe unseres Reiseleiters eine Führung im Heimatmuseum von Todtmoos. Wir erfahren Wissenswertes über die Bauweise der Schwarzwaldhäuser und die Lebensweise der Menschen, hören von der Glasverhüttung und der Entstehung der Wallfahrtskirche. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Schwimmbad und Sauna, die Cafés mit leckerer Schwarzwälder Torte, oder einfach die Beine hochlegen, sind die gängigsten Varianten bei dem leider kalten und feuchten Wetter.
Der Mittwochmorgen beginnt mit einem Ständchen und guten Wünschen für zwei Geburtstagskinder in unserer Mitte. Dann bringt uns der Bus nach Hinterzarten wo in einer etwas geschützten Lage ein „kaltes Buffet “ (im wahrsten Sinne des Wortes!) aufgebaut und verzehrt wird. Danach fahren wir zum Ospelehof, wo wir uns nach der Führung durch die kleine Käserei vom Geschmack der dort hergestellten Produkte selbst überzeugen können. Am nächsten Tag werden wir wieder von unserem Reiseleiter begleitet. Diesmal ist die Gemeinde „St. Peter auf dem Schwarzwald“, vormals Benediktinerabtei, heute Erzbischöfliches Priesterseminar, unser erstes Ziel. Nach einer Rast beim Sternenwirt im Höllental (vorher fuhren wir durch Himmelreich) fahren wir nach St. Blasien, wo wir im Rahmen einer Führung die herrliche Kuppelkirche besichtigen.
Der Freitag beschert uns zunächst Schnee auf den Hochstraßen und dann besseres Wetter – das ist auch nötig, denn heute besuchen wir den Rheinfall in Schaffhausen. Eine kleine Bootstour ist vorgesehen und nun endlich erbarmt sich auch die Sonne unserer und schiebt die dunklen Wolken beiseite. Danach fahren wir weiter – durchs Paradies - und machen Halt in Stein am Rhein, und auch hier einen kleinen Rundgang durch die schmucke und geschichtsträchtige Altstadt. Für den Samstag ist etwas Besonderes vorgesehen: ein Picknick auf dem Feldberg! Aber das Thermometer zeigt nur 5°, und deshalb werden die leckeren Sachen nicht in Schnee und Nebel auf einer Höhe von 1493 m aufgetischt, sondern viel tiefer gelegen auf einem schönen, sonnigen Platz in Richtung Titisee-Neustadt. Dorthin führt uns die Fahrt nach dem Picknick, und so kommen wir noch in den Genuss eines „Strandbummels“ im Sonnenschein.
Am Sonntag nach dem Frühstück tritt man die Heimreise an. Nach einem Zwischenstopp mit Blitz und Donner in Baden-Baden (und dieses Donnerwetter gilt mit Sicherheit den Stadtvätern weil die unseren Bus nicht in die Innenstadt fahren lassen!) geht es weiter in Richtung Eifel und zurück nach Hause.
Wir haben viel gesehen, und obwohl das Wetter uns nicht verwöhnte war es eine schöne Woche. Ein Dankeschön an unsere freundliche Ulla Zens für die gute und sichere Fahrt, und wie immer an Christa Eis für die Vorarbeit und die liebevolle Betreuung während der Reise.
Weitere Fotos demnächst hier.
„Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“

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heißt es in einem alten Lied.
Wer am 1. Mai früh aufstand um an der Wanderung des Eifelvereins teil zu nehmen, konnte sich davon überzeugen dass die Natur ihr schönstes Frühlingskleid angelegt hat.
„Frisch auf und ab in den Mai“ – forderte Wanderführer Edgar Durchdewald die in diesem Jahr nicht sehr große Schar seiner Gäste auf, und los ging es.
Nach einem Abstecher in Richtung Oberburg und einer gesungenen geschichtlichen Erläuterung führte der Weg über die Balduinshütte und die Pellenzkanzel hinunter zum Burgweiher. Der anschließende Aufstieg zur Hütte Waidmannslust wurde belohnt: Mit einem herrlichen Ausblick und warmen Ohren! Denn der Morgen war frisch und ganz vorsichtige Wanderer hatten sogar einen Schirm dabei. Der Schirm kam nicht zum Einsatz – und nachdem der nächste Aufstieg in Richtung Altenberghütte geschafft war hatte man nicht nur warme Ohren.
Nun hörte man Musik – das Etappenziel war nah! Angekommen an der Altenberghütte wartete hier ein gedeckter Tisch. Frisch zubereitete Wurst- und Käsebrote, Eier, Quark und Marmelade, Kaffee und Tee – serviert im Grünen – garniert mit fröhlichen Melodien – schöner kann ein Frühstück wohl nicht sein! Appetit hatte man sich schon durch die Bewegung in der frischen Luft geholt und nun ließ man es sich schmecken.
Anschließend, gut gestärkt und gut bei Stimme, brachte man dem Mai mit ein paar Liedern noch ein Ständchen. Man verabschiedete sich mit einem herzlichen Dankeschön bei Familie Steffens für das hervorragende Frühstück. Ebenso bei den Helfern Dagmar Engels und Rainer Eis, und bei Hans Hooghoff für die stimmungsvolle musikalische Begleitung auf dem Schifferklavier.
Der Weg führte nun in Richtung Pantenburg, bog vorher ab und es ging hinunter nach Niedermanderscheid. Über die Turnierwiese hoch zum Kaisertempelchen führte der Weg zum Ausgangspunkt zurück – und bei einer Einkehr in „de Port“ ließ man die schöne Wanderung gemütlich ausklingen.
Der Mai ist gekommen….
Manderscheid bietet ein Highlight der Etappe 11 des Eifelsteigs: